Trotz Niederlage gegen Prag, Aufwärtstrend erkennbar

1. Februar 2016

Mit den Niederlagen aus Berlin im Gepäck gelobten die Wasserballer der SG Wasserball Dresden im ersten Heimspiel des neuen Jahres Besserung. Als Kontrahent reiste die erfahrene Mannschaft aus Prag an die Elbe.

Erstmals konnte der Dresdner Trainer Martin Höfler in dieser Saison auf einen vollen Kader zurückgreifen. Selbst die neuralgische Torwartposition konnte diesmal mit dem routinierten Stefan Strewe besetzt werden. Folglich konnte Höfler vor dem Spiel die Maxime ausgeben, dass jeder Spieler im Wasser seine Kraft nicht schonen muss, da genügend leistungsstarker Ersatz auf der Reservebank auf seine Einsatzzeit wartet.

Das erste Viertel begann ausgeglichen, viele Torwürfe auf beiden Seiten bei denen jedoch wenig Zählbares herausspringen sollte. Einzig die Prager Mannschaft konnte in den ersten acht Minuten den Ball zwei Mal erfolgreich in die Maschen der Dresdner befördern.

Erst im zweiten Viertel war es Felix Tamke, der mit einem Gewaltwurf die Dresdner Abschlussschwäche beenden konnte und zum 1:2 verkürzen konnte. In der Folge wurden einige Angriffe auf beiden Seiten zu überhastet abgeschlossen. Es bildete sich eine schwimmintensive Partie, mit leichten Vorteilen auf Dresdner Seite aus. Jedoch konnten die Gastgeber in diesem Viertel kein weiteres Tor erzielen und so stand zur Halbzeit ein Drei-Tore-Rückstand auf der Anzeigetafel.

Jedoch unterstrich Trainer Höfler in der Pause, dass die Dresdner an diesem Tag keineswegs schlechter waren als die Gäste aus Prag, nur die gewünschte Torgefahr konnte nicht ausgestrahlt werden. Dies müsse im weiteren Spielverlauf abgestellt werden, so die Ansage des Trainers.

Taktisch wieder eingestellt, legten die Spieler der SG durch Tore von Matthias Schulz und Stefan Heyde rasch nach, so dass die Hoffnung zu Keimen begann. Mit nunmehr einem 3 zu 6 aus Dresdner Sicht ging es in den letzten Spielabschnitt.

Auch in diesem zeigten die Dresdner, dass es an diesem Tag durchaus möglich gewesen wäre, die Gäste aus Prag zu schlagen. Es konnte eigentlich in jedem Angriff eine Schwimmüberzahl erreicht werden, wenn der Torwart der Prager nicht einen herausragenden Tag gehabt hätte, dann wäre eine Sensation an diesem Tag durchaus machbar gewesen.

So bleibt den Dresdnern trotz der Niederlage nur die guten Eindrücke bis zum nächsten Heimspiel am 20.02.2016 gegen die zweite Mannschaft des SVV Plauen zu konservieren und die erzielten Fortschritte weiter auszubauen. Dann wird es vielleicht möglich sein, endlich mal wieder den Geschmack eines Sieges kosten zu können.

SGW Dresden – Stepp Praha 4:7 (0:2, 1:2, 2:1, 1:2)

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