SGW Dresden geht 4:10 gegen Leipzig unter

11. Juni 2012

Mit einer indiskutablen Leistung verabschiedeten sich die Wasserballer der SGW Dresden im letzten Heimspiel der Saison von ihren Fans. Am Samstagnachmittag kamen die favorisieren Gastgeber nicht über ein blamables 4:10 gegen den Tabellensiebenten, die HSG TH Leipzig, hinaus. Mit einem Sieg, frohlockte Dresdens Trainer Tino Ressel noch vor dem Spiel, könnte man auf die beste Heimspiel-Quote der letzten Jahre zurückblicken. Schließlich hatte die SG in der laufenden Spielzeit einzig gegen den inzwischen als Ostdeutschen Meister feststehenden SVV Plauen und gegen Ex-Bundesligist SGW Brandenburg Punkte aus Dresden weggeben müssen.

Umso enttäuschter waren nach dem Abpfiff die Gesichter der Dresdner, die nicht erklären konnten, warum an diesem Tag absolut nichts zusammenlaufen wollte. Gegen die gut aufgestellte Leipziger Abwehr fanden sie keine Mittel und selbst Überzahlsituationen wurden viel zu selten genutzt. Im Gegenzug deckten die Gäste sehr effektiv die Lücken der Dresdner Verteidigung auf und waren bereits zur Halbzeit mit 3:7 in Führung. Doch auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Geschehen kaum. Dresden blieb nach vorn harmlos und ließ hinten einfache Treffer zu.

Nur mit dem Fehlen Dresdens wichtiger Offensiv-Kraft Sascha Kurlykov, der mit seinem ukrainischen Team bei der Masters-WM in Italien spielte, lässt sich die schlechte Leistung nicht erklären. „Ich hab das Gefühl, bei den meisten Spielern war bereits die Luft raus“ ärgerte sich Trainer Ressel dementsprechend.

Bereits am kommenden Sonnabend besteht für die SG nun die letzte Chance einen versöhnlichen Saisonabschluss zu erreichen. Auswärts im Freibad des Tabellenzweiten Stepp Praha wird das zweifelsfrei eine noch schwerere Aufgabe werden.

SGW Dresden – HSG TH Leipzig 4:10

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