SG Wasserball Dresden gewinnt auch in Magdeburg

13. März 2011

Die Männer der SG Wasserball Dresden behaupten ihren Podestplatz in der 2. Wasserballliga Ost dank eines 14:8 Auswärtssieges – allerdings gegen eine nur siebenköpfige Magdeburger Reserve! Bei der zweiten Mannschaft der Wasserball Union Magdeburg taten sich die Dresdner trotzdem lange schwer und lagen zur Hälfte gar mit einem Tor zurück.

„Auf der einen Seite ist es natürlich schön nicht gegen eine halbe Bundesligamannschaft zu spielen, aber dass die Magdeburger in ihrer eigenen Halle ohne Auswechsler antreten, ist schon sehr ungewöhnlich“, beschreibt Kapitän Erik Pflug die Überraschung kurz vor Anpfiff. Doch anstatt die Umstände konsequent zu nutzen, lehnten sich seine Mitspieler entspannt zurück und ließen das kleine Heimteam zunächst gewähren. Zur Halbzeit hatte es noch 5:4 für die Hausherren geheißen.

„Bei einigen hat die Ausgangssituation bestimmt nicht zur Motivation beigetragen. Aber gefährlich sind solche Spiele schon, denn wenn du so eine Partie nicht von Anfang an klar gestaltest, liegt immer die absolute Blamage in der Luft“, so Trainer Tino Ressel nach dem Spiel. Letztendlich behielten seine Männer aber die Ruhe und sorgten im dritten Viertel durch zahlreiche erfolgreiche Konter für Klarheit.

Noch in der letzten Spielzeit mussten sich die Dresdner in beiden Partien gegen Magdeburg mit einigen DWL-Spielern abmühen. Trotzdem konnte die SG Wasserball Dresden damals in Magdeburg 10:9 gewinnen, verlor aber wichtige Punkte – Punkte die am Ende der Saison bitter nötig gewesen wären – durch die unnötige 7-11 Heimniederlage vor genau einem Jahr. „Dieses Jahr haben wir nun zweimal Glück mit Magdeburg gehabt – trotzdem wäre es im Interesse der Liga, wenn solche Reservemannschaften konstanter und personell einheitlicher auftreten“, wünscht sich Ressel. Das diesjährige Hinspiel übrigens hatten die Dresdner gegen eine Magdeburger „Rumpftruppe“ mit 24:3 gewonnen.

WU Magdeburg II – SGW Dresden 8:14 (3:2, 2:2, 1:7, 2:3)

Torschützen der Dresdner: Marius Rost (4), Jan Weinreich, Sasha Kurylkov, Sebastian Kühnel, Dirk Jaster (je 2), Oliver Kirmes , Max Lehnert (je 1)

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