Frustrierende 9:10 Heim-Niederlage gegen Zwickau

13. April 2016

„Pflichtsieg“, „Klarer 15:7 Heimsieg“ oder „Auswärtssieg in Zwickau“ lauteten die sich ähnelnden Überschriften der vergangenen Jahre wenn es zur schriftlichen Auswertung der Partien kam. Der SV Zwickau 04 schien der SG Wasserball Dresden stets ein willkommener Gegner. Leider hat sich diese vermeintlich zementierte Bilanz nun mit dem jüngsten Auftritt der Westsachsen in Dresden gedreht.

Denn nach der knappen, eventuell noch als Ausrutscher zu deklarierenden 5:6 Niederlage im Hinspiel verlieren die Männer der SG Wasserball Dresden nun auch das Heimspiel gegen den SV Zwickau 04 denkbar knapp und unnötig mit 9:10. Mit dem zehnten Tor und der damit erstmaligen Gäste-Führung erkämpfen die Zwickauer 30 Sekunden vor Schluss die Entscheidung. Ein unhaltbarer direkter Freiwurf des Ungarn Zoltan Szabo markiert den Schlusspunkt.

„Wie wir in den letzten drei Minuten eine zwei Tore Führung vergeigen, macht mich sprachlos“, so der konsternierte Coach Martin Höfler. „So viele Möglichkeiten ein absolutes Seuchenjahr wenigstens noch halbwegs erträglich zu gestalten, bieten sich uns nicht mehr.“

Eine Möglichkeit den festsitzenden Ligafrust abzuschütteln bietet sich im ostdeutschen Wasserballpokal. Nach dem Sensationssieg in Berlin bei Wedding II steht nun das Viertelfinale an. Dabei empfängt die SG Wasserball Dresden die SG Berlin Schöneberg am 23.4.2016 um 19.30 Uhr in der heimischen Schwimmhalle. Bereits einen Tag oder besser weniger Stunden später „droht“ wieder die Liga, wiederum gegen die SG Berlin Schöneberg (So, 10.30 Uhr).

SG Wasserball Dresden – SV Zwickau 04 9:10 (2:0, 2:4, 3:1, 2:5)

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