Bittere 7:11-Niederlage gegen Magdeburg

21. März 2010

Herber Rückschlag im Kampf um die oberen Tabellenplätze für die SG Wasserball Dresden. Im Heimspiel gegen die Zweitvertretung der Wasserballunion Magdeburg verlieren die Dresdner nach katastrophaler Angriffsleistung verdient mit 7:11.

Die Chancenverwertung, schon im ganzen Saisonverlauf das Sorgenkind von Trainer Tino Ressel, erreichte am Samstagabend einen neuen Tiefpunkt. Ob nach einem Konter allein vor dem Torwart, ob vom 5-Meter-Strafwurfpunkt oder aus aussichtsreicher Position im Rückraum – beste Torgelegenheiten wurden zum Teil kläglich und überhastet “versiebt”. Frustration machte sich diesmal schon im zweiten Viertel breit. Bei eigener 4:2-Führung verpassten die Hausherren schon hier mehrfach die Chance, das Spiel in die gewünschte Bahn zu lenken. Schlimmer wurde es allerdings im dritten Viertel als den Dresdnern minutenlang kein ein einziger Treffer gelang.

Zumindest die Abwehr um den stark aufspielenden Kapitän Erik Pflug präsentierte sich weitgehend in Normalform. Umso bitterer wirken die zahlreichen verpassten Chancen gegen den direkten Tabellennachbarn aus Magdeburg nach. Lediglich Felix Tamke mit seinen sehenswerten drei Treffern aus dem Rückraum überzeugte im Angriffsspiel.

Bevor die Männer der SG Wasserball Dresden die Chance auf Wiedergutmachung im letzten Ligaheimspiel gegen den Lokalrivalen aus Chemnitz am 10.04.2010 haben, steht das Viertelfinale im Ostdeutschen Wasserballpokal an. Dazu reisen die Dresdner nächste Woche (27.03.2010, 20:30 Uhr) als Außenseiter zu den ambitionierten Vogtländern des SVV Plauen.

SG Wasserball Dresden – Wasserball Union Magdeburg II 7:11 (2:1 / 2:2 / 1:4 / 2:4)

Torschützen für die Dresdner: Felix Tamke (3), Sascha Kurylkov (2), Marius Rost, Max Lehnert (je 1)

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