Pokal-Aus in der ersten Runde

22. Januar 2012

Nach einer enttäuschenden Vorstellung verabschiedet sich die SG Wasserball Dresden bereits in der ersten Runde des Ostdeutschen Wasserballpokals gegen den Lokalrivalen aus Chemnitz. Der Favorit aus der Landeshauptstadt, der seit mehr als zwei Jahren kein Spiel gegen Chemnitz verlor, verpasste damit die erneute Qualifikation für den Deutschen Wasserballpokal.

Am Ende stand ein leistungsgerechtets 11:9 für die Hausherren aus Chemnitz. „Allein fünf Tore bekommen wir über den uns keineswegs unbekannten Center aus Chemnitz – vielleicht hätten wir schon eher umstellen müssen …“, zeigt sich Coach Tino Ressel selbstkritisch nach dem Spiel. Allerdings haderte der Trainer zurecht mit der katastrophalen Chancenverwertung seines Teams. Besonders im viel geübten Überzahlspiel scheiterten die Dresdner zu oft.

„Für uns ist dieses sang und klanglose Ausscheiden natürlich sehr bitter!“, zeigte sich Kapitän Erik Pflug schwer enttäuscht und ergänzt:„Natürlich hätten wir gern ähnliche reizvolle Partien im Deutschen Wasserballpokal wie in den letzen Jahren bestritten“. Damals hießen die nord- und westdeutschen Gegner Braunschweig, Solingen oder Rote Erde Hamm/Brambauer.

Allerdings bestreitet die SG Wasserball Dresden bereits am Samstag, den 3.März einen Leckerbissen der besonderen Art. Mit einer Gastpielerlaubnis ausgestattet gastiert der tschechische Spitzenklub Stepp Praha in der heimischen Schwimmhalle Freiberger Platz zum nächsten Ligaspiel der 2. Wasserballliga Ost. Spätestens dann haben die Männer der SG Wasserball Dresden die Chance, die derbe Schlappe gegen den SC Chemnitz vergessen zu machen.

SC Chemnitz – SGW Dresden 11:9 (3:2, 1:4, 4:2, 3:1)

Tore der Dresdner: Erik Pflug (3), Sascha Kurlykov, Sebastian Kühnel (je 2), Marius Rost, Dirk Jaster (je 1)

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