Finaleinzug verpasst.

18. Mai 2009

Im Halbfinale des ostdeutschen Wasserballpokals unterlag die SG Wasserball Dresden dem SC Wedding II mit 10:4. Gegen eine mit einigen Bundesligaspielern verstärkte Berliner Mannschaft konnten die Dresdner das Spiel lange offen halten und bis ins letzte Viertel die Hoffnung auf die Sensation wahren.

Sechs Minuten vor Schluss, beim Stand von 3:6 und angesichts der engagierten Leistung der Heimmannschaft durften optimistisch Denkende noch hoffen. Denn gute Torchancen erarbeiteten sich die Dresdner über die ganze Spielzeit, nur der Abschluss sollte zu oft misslingen. „Wenn du nur zwei Tore in drei Vierteln machst, reicht das einfach nicht“, brachte es Rando Meister direkt nach dem Spiel auf den Punkt. Doch leider sollte sich die Trefferquote der Dresdner nicht mehr bessern, während die Berliner mit drei schnellen Treffern für die Entscheidung sorgten.

Und trotzdem überwiegen die positiven Eindrücke einer Partie auf gutem Niveau. So sahen die anwesenden Zuschauer – trotz des am Ende deutlich klingenden Resultates – ein ausgeglichenes und temporeiches Wasserballspiel, in dem die Dresdner mit viel schwimmerischen Einsatz und einem wieder mal gut aufgelegten Torwart Johannes Drechsel lange Paroli boten.

Dass die Berliner das Spiel am Ende verdient gewannen, steht außer Frage. In wieweit man nun aber einer Mannschaft gratulieren soll, die eher einer Bundesligamannschaft als einer Verbandsligamannschaft – der SC Wedding II spielt eigentlich in nur drittklassig – ähnelt, bleibt fraglich. Ob solchen Praktiken sogar noch durch von Berliner Seite gewünschte Spielverlegungen unterstützt werden müssen, ebenso.

SG Wasserball Dresden – SC Wedding II 4:10 (1:0, 1:4, 0:2, 2:4)

Torschützen der Dresdner: Pflug, Kühnel, Lehnert, Meister (je 1 Treffer)

4:10 (1:0, 1:4, 0:2, 2:4) Torschützen der Dresdner: Pflug, Kühnel, Lehnert, Meister (je 1 Treffer)

Wir bedanken uns bei unseren weltbesten Sponsoren: