Neu gegründete Abteilung Wasserball eröffnet die 2. Liga

5. November 2017

Im ersten Saisonspiel aller 2. Ligen unterliegt der SWV TuR Dresden der SGW Brandenburg nach einer starken ersten Halbzeit mit 8:13.

 

Die Spannung im Vorhinein war beachtlich. Das Ende einer langen Sommerpause und der erste Auftritt unter dem neuen Namen SWV TuR Dresden lockte dementsprechend rund 150 neugierige Wasserball-Fans in die Schwimmhalle am Freiberger Platz.

Gegen den Favoriten aus Brandenburg konnten diese einen konzentrierten Beginn der Dresdner Mannschaft verfolgen, der nach rund 2:30 Minuten durch den 1:0 Führungstreffer durch Stefan Heyde belohnt wurde. Doch der Vorsprung hielt nicht lange. Noch im ersten Viertel konnten die Gäste den Tabellenstand zum 1:2 drehen.

Beide Teams agierten im weiteren Verlauf auf Augenhöhe. Auch der 2:4 Rückstand nach der ersten Viertelpause machte die Dresdner nicht nervös. Der Doppelschlag zum 5:5 kurz vor der Halbzeit durch Alexander Dörfer und Sebastian Kühnel hielt das Spiel weiter offen.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Brandenburger den Druck und setzten sich erstmals mit drei Treffern ab, bevor Louis Georgi 1:30 Minuten vor der letzten Pause zum 7:9 verkürzen konnte.

Die Dresdner Fans waren optimistisch, dass ihr Team im entscheidenden Viertel noch einmal die zwei Zähler Rückstand kompensieren könne. Leider gelang es trotz lautstarker Unterstützung nicht. Die Havelstädter kamen vor allem durch Konter zu vier weiteren Torerfolgen, wohingegen einzig Centerangreifer Kühnel noch einmal für die Hausherren punkten konnte.

„Der 8:13-Endstand geht in Ordnung“, zeigte sich Dresdens sportlicher Leiter Tino Ressel bedingt zufrieden nach dem Abpfiff, denn „es wäre eigentlich mehr drin gewesen“.
TuR-Trainer Toralf Schaarschmidt wird konkreter und machte konditionellen Defizite für das schwache Schlussviertel verantwortlich. „Ich habe gesehen, wo wir im Training nachlegen müssen“ gibt er sich selbstkritisch. Auch, dass beim Überzahlspiel noch Luft nach oben ist, war unschwer zu erkennen.
Zufrieden zeigte sich Schaarschmidt über den Umstand, dass sich insgesamt sechs seiner Sportler in die Torschützenliste eintragen konnten: „Schön zu sehen, dass jeder im Wasser für ein Tor gut sein kann.“

Mit dieser Gewissheit lässt es sich sicherlich etwas einfacher auf die kommenden Wochen blicken. Bis zum Ende des Jahres stehen noch fünf Spieltermine im Kalender. In zwei Wochen (18.11.2017) geht es zum SC Chemnitz, am letzten Novemberwochenende (25.11.2017) ist der SV Halle zu Gast – beides Spiele, in denen die ersten Punkte geholt werden sollten.

 

SWV TuR Dresden – SGW Brandenburg 8:13 (2:3, 3:3, 2:3, 1:4)
Im DSV-Online-Protokoll gibts alle Zahlen zum Spiel.

 

Fotos vom Spiel
DNN: Dresdner unterliegen Brandenburgern mit 8:13
SZ: Niederlage bei der Premiere (Paywall)
SZ: So funktioniert das neue Wasserball-Projekt (Paywall)

 

Die nächsten Termine:
18.11.2017 SC Chemnitz – SWV TuR Dresden
25.11.2017 SWV TuR Dresden – SV Halle