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Niederlagen in Potsdam und Magdeburg

Gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Potsdam hieß es auf Schadenbegrenzung zu spielen und die Tordifferenz möglichst klein zu halten. Dass die Mannschaft nur zu neunt angereist war und auf wichtige Stammspieler verzichten mußte, veranlaßte sogar Trainer Olaf Seibt dazu, sich selbst eine Kappe aufzusetzen und mit ins Wasser zu steigen. Trotz aller Bemühungen mußte man gegen die vor allem schwimmerisch starken Gegenspieler viele Kontergegenstöße hinnehmen, welche zu einem großen Teil auch zum Torerfolg führten.

Am Sonntag begrüßte man den Liganeuling SC Magdeburg II. Mit vier nachgereisten Spielern verstärkt, hoffte man den auf Tabellenplatz acht rangierenden Anhaltinern das Leben schwer zu machen und zwei Punkte einzufahren. Doch die Bundesligareserve ging schnell in Führung. Erst zum Ende des zweiten Spielabschnittes konnten die Dresdner das Tor zum 3:3 Ausgleich erzielen.
Nach dem Seitenwechsel verlor die Mannschaft die Konzentration. Viele kleine Fehler führten zu vermeidbaren Ballverlusten. Auch der Spielaufbau lahmte und so verlor man wichtige Angriffszeit in der eigenen Hälfte, die schlußendlich zum Herausspielen von Tormöglichkeiten dann fehlte. Magdeburg gewann die beiden letzten Viertel und behielt somit beide Punkte in Sachsen-Anhalt.

Nach den beiden Auswärtsniederlagen fällt die SG Dresden auf den achten Tabellenplatz. Allerdings gibt es im nächsten Spiel realistische Chancen wieder dem unteren Drittel der Tabelle zu entfliehen. Am 23. Februar um 20:30 Uhr begrüßen wir den SV Halle vor heimischem Publikum. Ziel unserer Mannschaft ist ganz klar ein Sieg.

OSC Potsdam – SG Dresden 16:5 ( 4:1 / 6:1 / 3:2 / 3:1 )
SC Magdeburg II – SG Dresden 9:6 ( 3:1 / 0:2 / 3:1 / 3:2 )

(Text: Johannes Drechsel) ]]>

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