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	<title>SG Wasserball Dresden &#187; interview</title>
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	<description>Offizielle Website der SG Wasserball Dresden.</description>
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		<item>
		<title>Wasserball in Prag &#8211; Interview mit Stepp-Vereinssekret&#228;rin Barbora Prochazkova</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 08:35:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[OWP]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Vorfeld des am Sonntag stattfindenden Pokalspiels (20.03.2011, 11 Uhr) gegen Stepp Praha hat Jan Weinreich mit der Vereinssekret&#228;rin und aktiven Wasserballerin Barbora Prochazkova ein lesenswertes Interview gef&#252;hrt. Vorab soll erstmal gesagt werden, dass es mal sch&#246;n ist gegen einen unbekannten und dazu noch internationalen Gegner zu spielen. Erz&#228;hl doch mal wie es dazu kam, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wasserball-dresden.de/wp-content/uploads/2011/03/barbora-prochazkova-242x342.jpg" alt="Vereinssekret&#228;rin und aktive Wasserballerin in Prag: Barbora Prochazkova" width="150" class="alignright" /> <em>Im Vorfeld des am Sonntag stattfindenden Pokalspiels (20.03.2011, 11 Uhr) gegen Stepp Praha hat Jan Weinreich mit der Vereinssekret&#228;rin und aktiven Wasserballerin Barbora Prochazkova ein lesenswertes Interview gef&#252;hrt.</em></p>
<p><b>Vorab soll erstmal gesagt werden, dass es mal sch&#246;n ist gegen einen unbekannten und dazu noch internationalen Gegner zu spielen. Erz&#228;hl doch mal wie es dazu kam, dass ihr als tschechisches Team im Ostdeutschen Pokal mitspielt – ihr wolltet sogar auch in der Liga mitspielen, oder?</b></p>
<p>Auch wir freuen uns &#252;ber jedes Spiel gegen einen unbekannten Gegner, besonders gegen die SG Wasserball Dresden. Dresden und Prag liegen nicht weit voneinander und wir sind froh, dass wir auf diese Weise diese wundersch&#246;nen St&#228;dte verbinden k&#246;nnen. <a href="http://www.stepp.cz/">Stepp Prag</a> ist der mehrfache Vizemeister der Tschechischen Republik und Sieger des Tschechischen Pokals 2009. Wir waren auch Teilnehmer am LEN-Pokal im Jahr 2007. Wir sind aber im Streit mit dem Tschechischen Wasserballverband (es geht um die erlaubte Zahl der Auslandsspieler in unserer Mannschaft) und diese Tatsache f&#252;hrte zu unserer Entscheidung, freiwillig von der 1. in die 2. Liga zu gehen und uns eher auf Wettk&#228;mpfe im Ausland zu konzentrieren. Diese M&#246;glichkeit haben wir als die Beste in der momentanen Situation empfunden. So haben wir die M&#246;glichkeit gegen viele neue, interessante Gegner zu spielen. Stepp Prag spielte im Herbst 2010 eine Reihe von Freundschaftsspielen, z. B. mit den Bundesligamannschaften SV Weiden 1921 und SV W&#252;rzburg 05 und mit Mannschaften aus der Slowakei, Ungarn und &#214;sterreich. Gleichzeitig haben wir die Erlaubnis erworben, in dieser Saison am Ostdeutschen Pokal teilzunehmen. Wir bedanken uns bei der LGO-Leitung und Mannschaften f&#252;r diese M&#246;glichkeit!</p>
<p><a href="http://www.wasserball-dresden.de/wp-content/uploads/2011/03/stepp-praha-trainer-tomas-ruzicka.jpg" rel="lightbox[800]"><img src="http://www.wasserball-dresden.de/wp-content/uploads/2011/03/stepp-praha-trainer-tomas-ruzicka-468x310.jpg" alt="Trainer von Stepp Praha: Tomas Ruzicka" width="432" /></a><br />
<small>Der Trainer von Stepp Praha: Tomas Ruzicka</small></p>
<p><b>Eure Ergebnisse im Pokal und in den Turnieren letzten Herbst zeigen, dass ihr auch in der DWL gut mitspielen k&#246;nntet – w&#228;re das ein Ziel f&#252;r euch?</b></p>
<p>Danke f&#252;r das Kompliment! Es freut uns, dass unsere Ergebnisse vermerkt wurden. Die Teilnahme an der deutschen Liga w&#228;re f&#252;r uns eine Ehre und auch eine gro&#223;e Herausforderung. Selbstverst&#228;ndlich muss man bei der Teilnahme an der Liga auch die Kosten bedenken, weil die Entfernungen zwischen einzelnen Mannschaften ja ziemlich gro&#223; sind. Auf jeden Fall m&#246;chten wir die DWL-Leitung ansprechen, um uns &#252;ber die M&#246;glichkeiten einer formellen Teilnahme an einem der Wettbewerbe in der n&#228;chsten Saison zu informieren. Wir w&#252;rden uns auch &#252;ber eine Teilnahme am Deutschen Pokal sehr freuen.</p>
<p><b>Erz&#228;hl doch gleich mal was &#252;ber eure Mannschaft – wo liegen eure St&#228;rken, was sind Schw&#228;chen, wie oft habt ihr Training? Habt ihr auch Nationalspieler in eurem Team?</b></p>
<p>Unsere Mannschaft zieht Nutzen aus der Qualit&#228;t der Spieler, die Auslandserfahrungen haben. Es geht um Sportler, die in Staaten mit einer starken Wasserballtradition, wie z. B. die Slowakei, Kroatien oder Italien, Wasserball gelernt hatten. Gleichzeitig haben wir aber auch einige sehr talentierte tschechische Spieler. Wir trainieren viermal pro Woche, haben auch eine gute Fitness-Vorbereitung, was ich f&#252;r unsere St&#228;rke halte. Wir haben auch sehr gute Torh&#252;ter. Im Prinzip haben wir alle Positionen gut besetzt, wenn nicht gerade einige Spieler wegen beruflicher Verpflichtungen fehlen. Manchmal fehlen uns allerdings die Spiele gegen st&#228;rkere Gegner, weil die Konkurrenz in der Tschechischen Republik f&#252;r uns relativ schwach ist. Wir haben vier Nationalspieler.</p>
<p><a href="http://www.wasserball-dresden.de/wp-content/uploads/2011/03/stepp-praha-teams.jpg" rel="lightbox[800]"><img src="http://www.wasserball-dresden.de/wp-content/uploads/2011/03/stepp-praha-teams-468x312.jpg" alt="stepp-praha-teams" width="432"  /></a><br />
<small>M&#228;nner- und Jugendteams von Stepp Praha</small></p>
<p><b>Stepp Prag scheint ein reiner Wasserballverein zu sein. Wie viele Mitglieder und Mannschaften habt ihr? Wie l&#228;uft es f&#252;r euch in der Liga?</b></p>
<p>Ja, Stepp Prag ist ein reiner Wasserballverein. Wir haben zwei Herrenmannschaften (au&#223;er der A-Mannschaft auch eine Veteranenmannschaft) und zwei Damenmannschaften, die in der 1. Liga spielen. &#220;brigens haben beide unserer Damenmannschaften im Herbst Freundschaftsspiele gegen die Damenmannschaft des SC Chemnitz von 1892 gespielt. Unsere A-Mannschaft nimmt jetzt in der 2. Liga, die wir aus oben genannten Gr&#252;nden spielen, den ersten Platz ein. Unsere Erfolge habe ich in der ersten Frage schon aufgez&#228;hlt.</p>
<p><b>Tschechien gilt ja nicht gerade als Wasserball-Land. Vielleicht kannst du uns etwas &#252;ber die Situation im tschechischen Wasserball erz&#228;hlen: Wie viele Ligen gibt es? Spielt ihr vor Zuschauern und gibt es Interesse der Medien? Wie sieht es mit Sponsoren aus?</b></p>
<p>Ja, in Tschechien ist Wasserball ein kleiner Amateursport. Alle treiben diesen Sport neben der Arbeit oder dem Studium. Andererseits haben wir viele Auslandsspieler, vor allem Slowaken, die wegen der Arbeit nach Prag umgezogen sind und unsere Mannschaft gest&#228;rkt haben. Es geht um sehr gute Spieler, manchmal auch ehemalige Nationalspieler der Slowakei in den Juniorkategorien. Momentan haben wir auch zwei Spieler aus Italien und einen aus Japan. In Tschechien spielt man die 1. und die 2. Liga, mit jeweils sechs Mannschaften. Es gibt relativ wenig Zuschauer, etwa 50 Personen pro Spiel, bei Finalspielen k&#246;nnen es auch 100-200 sein. Das Finale beim Februarturnier in Prag, in dem Stepp Prag und die erste Mannschaft der ungarischen 2. Liga YBL Budapest gespielt haben, hat sogar das tschechische Fernsehsportprogramm Nova Sport aufgenommen. Sonst widmen die tschechischen Medien diesem kleinen Sport keine gro&#223;e Aufmerksamkeit. Mit Sponsoren ist es auch problematisch, in Bezug auf die kleine Bedeutung von Wasserball in der Gesellschaft. Es handelt sich eher um kleine Sponsoren, die pers&#246;nliche Beziehungen zum Wasserball haben.</p>
<p><a href="http://www.wasserball-dresden.de/wp-content/uploads/2011/03/stepp-praha-plakat.jpg" rel="lightbox[800]"><img src="http://www.wasserball-dresden.de/wp-content/uploads/2011/03/stepp-praha-plakat.jpg" alt="Plakat: SGW Dresden - Stepp Praha" width="432" height="611" /></a></p>
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		<title>Dresdner Wasserballerin spielte in Juniorennationalmannschaft</title>
		<link>http://www.wasserball-dresden.de/dresdner-wasserballerin-spielte-in-juniorennationalmannschaft-534</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 21:55:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>

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		<description><![CDATA[Bevor wir uns am kommenden Woche mit dem Pokalspiel gegen Solingen in die neue Saison st&#252;rzen, blicken wir nochmal zur&#252;ck auf einen Fakt, der leider etwas untergegangen war. Denn wie weit man es als Dresdner Wasserballerin schon in jungen Jahren bringen kann, erlebte die 17-j&#228;hrige Luzie Mei&#223;ner diesen Sommer. Bis ins 1600 Kilometer entfernte ukrainische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wasserball-dresden.de/wp-content/uploads/2010/10/luzie-meissner2.jpg" alt="Luzie Mei&#223;ner" width="150" height="150" class="alignright" /> Bevor wir uns am kommenden Woche mit dem <a href="http://www.wasserball-dresden.de/heimspiel-im-turbo-cup-2011-gegen-die-wasserballer-des-sc-solingen-527">Pokalspiel gegen Solingen</a> in die neue Saison st&#252;rzen, blicken wir nochmal zur&#252;ck auf einen Fakt, der leider etwas untergegangen war.<br />
Denn wie weit man es als Dresdner Wasserballerin schon in jungen Jahren bringen kann, erlebte die 17-j&#228;hrige <strong>Luzie Mei&#223;ner</strong> diesen Sommer. Bis ins 1600 Kilometer entfernte ukrainische Dniprodserschynsk verschlug es die Abiturientin. Bei der Europameisterschaft der U 17 Juniorinnen belegte sie mit ihren Nationalmannschaftskolleginnen den 10. Platz.</p>
<p>Mit der Teilnahme an der Juniorinnen-EM k&#246;nnte f&#252;r Luzie ein &#228;hnlicher Weg beginnen wie f&#252;r ihre, zumindest in Wasserballkreisen prominente Vorg&#228;ngerin aus Dresden: Theresa Klein. Als langj&#228;hrige Stammkraft in der deutschen Nationalmannschaft und damit mehrfache WM-Teilnehmerin kehrte die knapp 10 Jahre &#228;ltere Theresa erst letztes Jahr von einem zweij&#228;hrigen Intermezzo aus der griechischen Profiliga zur&#252;ck in die deutsche Wasserballliga (DWL). Dort k&#246;nnte es so zum Dresdner Duell kommen, denn auch Luzie spielt seit drei Jahren in der h&#246;chsten deutschen Spielklasse.</p>
<p>Wer Luzie allerdings regelm&#228;&#223;ig spielen sehen will, muss zu den Spieltagen der DWL nach Chemnitz reisen. Seit nun bereits drei Jahren steigt die Dresdnerin f&#252;r die Bundesligamannschaft des <a href="http://www.scc1892.de/wasserball">SC Chemnitz</a> ins Becken, weil sich bisher in Dresden leider nicht gen&#252;gend Damen f&#252;r den Wasserballsport begeistern.</p>
<h3>Anl&#228;sslich der Juniorinnen-EM in der Ukraine stellten wir Luzie ein paar Fragen:</h3>
<p></p>
<p><img src="http://www.wasserball-dresden.de/wp-content/uploads/2010/10/luzie-meissner1.jpg" alt="Luzie Mei&#223;ner" width="305" height="305" /></p>
<p><strong>Bevor wir &#252;ber das Sportliche sprechen, so eine EM in der Ukraine ist schon ein Erlebnis, oder?</strong></p>
<p>Ja, auf jeden Fall eine gute Erfahrung f&#252;r mich! Allein schon deshalb, weil ich das erste mal geflogen bin. Leider haben wir nicht soviel von der Stadt gesehen, ein bisschen aus dem Bus und die Schwimmhallen nat&#252;rlich. Vieles ist schon noch etwas sch&#228;big, die Duschen und die Umkleiden, auch das Wasser war ziemlich gelblich. Speziell unsere Trainingshalle hatte so schlechtes Wasser, dass ich nach dem Turnier eine Augenentz&#252;ndung bekam. Aber Spa&#223; hat es trotzdem gemacht. Besonders innerhalb unseres Teams war es immer witzig und nie langweilig.</p>
<p><strong>Rein sportlich betrachtet lief es allerdings nicht ganz so gut.</strong></p>
<p>Das stimmt. Das Ziel war der 8.Platz, der zur Qualifikation f&#252;r die U17-WM im n&#228;chsten Jahr berechtigt. Es war schwierig, da wir einfach zu wenig Zeit hatten uns als Mannschaft zu finden. Wir hatten zwar ein Vorbereitungsturnier in Frankreich und ein Trainingsturnier in England, insgesamt aber nur 9 Monate in denen man sich ja auch nur einmal im Monat zum Lehrgang versammelt. Ich selbst war leider nicht in der Stamm-Sieben, bin aber immer auf mein Viertel Spielzeit gekommen. Auch wenn es f&#252;r mich nicht zu einem Tor gelangt hat, bin ich mit meiner Leistung zufrieden.</p>
<p><strong>Jetzt bist du ja praktisch bundesligaerfahren und auch international im Einsatz gewesen. Geht es bei dem Damen &#228;hnlich robust zur Sache wie bei den M&#228;nnern?</strong></p>
<p>Ich wei&#223; nat&#252;rlich nicht so genau wie es bei dem M&#228;nnern abgeht, aber bei uns geh&#246;rt das Zerren am Badeanzug nat&#252;rlich dazu. Gekratzt wird ziemlich oft, das k&#246;nnen Fingernagelkontrollen auch nicht verhindern. Aber Schlagen oder &#228;hnliches gibt es nur selten.</p>
<p><strong>Deine Vorg&#228;ngerin aus Dresden, Theresa Klein, hat ja nun bereits Erfahrungen in der griechischen Profiliga gesammelt und geh&#246;rt seit mehreren Jahren zum Stamm der Nationalmannschaft. Was sind deine Ziele im Wasserball?</strong></p>
<p>Ich habe kein konkretes Ziel bis jetzt. F&#252;r mich steht jetzt das Abi an, da werde ich das Training eher etwas reduzieren. F&#252;r mich ist die berufliche Entwicklung auf jeden Fall wichtiger als eine Karriere im Wasserball.</p>
<p><strong>Habt ihr eigentlich schon einmal, zum Beispiel am Rande eines Bundesligaspiels, ein Wort gewechselt, so von Dresdnerin zu Dresdnerin?</strong></p>
<p>Hm … also ehrlich gesagt kenne ich den Namen gar nicht. Ich wei&#223; auch nicht, ob wir schon mal gegeneinander gespielt haben.</p>
<p><strong>Stichpunkt DWL – du spielst f&#252;r die Chemnitzer, wohnst aber in Dresden. Wie gestaltet sich da das Training?</strong></p>
<p>Ich versuche jeden Freitag nach Chemnitz zu fahren, manchmal mit dem Zug oder mit meinen Eltern. Au&#223;erdem trainiere ich mittwochs hier in Dresden mit unserer B-Jugend. Na ja, au&#223;erdem soll ich mir noch ein Fitnessstudio suchen und dort Krafttraining machen. F&#252;r C-Kadersportler steht da Geld bereit, der SC Chemnitz w&#252;rde also die Kosten tragen.</p>
<p><strong>Welche Position spielst du in Chemnitz, wie lange spielst du pro Spiel und was sind deine St&#228;rken und Schw&#228;chen?</strong></p>
<p>In Chemnitz geh&#246;re ich zur Stamm-Sieben und spiele vorne rechts. Meine St&#228;rke ist das Schwimmen, also die Schnelligkeit. Und seit dem ich Jugendnationalmannschaft spiele, habe ich mir auch einen guten Spiel&#252;berblick angeeignet. Meine Schw&#228;chen … unser Trainer Sven Schultz dr&#228;ngt mich immer dazu &#246;fter zu schie&#223;en, mehr Mut im Torabschluss zu haben.</p>
<p><strong>Was ist euer Ziel f&#252;r die DWL-Saison 2010/11?</strong></p>
<p>Nicht so hoch zu verlieren wie letztes Jahr (lacht). Wir wollen unseren vorletzten Platz nat&#252;rlich verbessern.</p>
<p><strong>Wir haben nun viel &#252;ber deine aktuelle Situation gesprochen, jetzt mal ein Blick zur&#252;ck: Wie, wann, warum und bei wem hat alles angefangen?</strong></p>
<p>Erst war ich Schwimmerin beim DSC. Aber schon in der 4.Klasse wurde es mir und meiner Freundin Nancy zu langweilig. Sie hat dann Wasserball vorgeschlagen und wir sind einfach mal hingegangen. Trainer der Jugend war damals der Herr Pflug, trainiert und gespielt haben wir einfach mit den Jungs.</p>
<p><strong>Wann hat sich herauskristallisiert, dass du irgendwann mal Bundesliga- und Jugendnationalspielern sein k&#246;nntest?</strong></p>
<p>So richtig einen Zeitpunkt gab es da nicht, es hat sich einfach so entwickelt. Irgendwann hat der damalige Chemnitzer Trainer Frank Schindler angefragt. Wir sind dann immer mit Uli M&#252;ller freitags nach Chemnitz gefahren. Das begann vielleicht vor vier oder f&#252;nf Jahren.</p>
<p><strong>Ende dieses Schuljahres steht f&#252;r dich das Abitur an. Gibt es schon Pl&#228;ne f&#252;r die Zeit danach?</strong></p>
<p>Ja, ich will mit meiner Schulfreundin f&#252;r 4 Wochen nach Vietnam. Sie ist Vietnamnesin, da sollte man so eine Chance auch mal nutzen. Alles Weitere ist noch offen.</p>
<p><strong>Ist Wasserball dabei ein Kriterium? Du k&#246;nntest ja zum Beispiel ein Uni in Hannover oder Berlin w&#228;hlen.</strong></p>
<p>Nee, eher nicht. F&#252;r mich r&#252;ckt dann ganz klar der Beruf, welcher auch immer, in den Vordergrund. Wasserball ist dabei zweitrangig, erst muss Geld verdient werden.</p>
<p><strong>Was h&#228;ttest du eigentlich hobbym&#228;&#223;ig gemacht wenn du keine Wasserballerin geworden w&#228;rst?</strong></p>
<p>Ich h&#228;tte weiter Gitarre gespielt, aber daf&#252;r war dann keine Zeit mehr.</p>
<p><strong>Ok, wir danken f&#252;r das Interview und w&#252;nschen alles Gute!</strong></p>
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		<title>Trainerwechsel bei der SG Wasserball Dresden</title>
		<link>http://www.wasserball-dresden.de/trainerwechsel-bei-der-sg-wasserball-dresden-308</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 23:06:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[2. WLO]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Am kommenden Wochenende beginnt die neue Saison der 2. Wasserball Liga Ost. Die Spieler der SG Wasserball Dresden m&#252;ssen gleich zum Auftakt ausw&#228;rts ran. Gegen die Reserven der Berliner Erstligateams Wasserfreunde Spandau 04 und SG Berlin steht dabei ab sofort ein neuer Trainer f&#252;r die Dresdner am Beckenrand. Der langj&#228;hrige Trainer Olaf Seibt hat aufgrund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wasserball-dresden.de/wp-content/uploads/2009/11/neuer-trainer-der-sg-waba-dd_tino-ressel.jpg" alt="Neuer Trainer der SG Wasserball Dresden: Tino Ressel" width="154" height="195" class="alignleft size-full wp-image-311" />Am kommenden Wochenende beginnt die neue Saison der 2. Wasserball Liga Ost. Die Spieler der SG Wasserball Dresden m&#252;ssen gleich zum Auftakt ausw&#228;rts ran. Gegen die Reserven der Berliner Erstligateams Wasserfreunde Spandau 04 und SG Berlin steht dabei ab sofort ein neuer Trainer f&#252;r die Dresdner am Beckenrand.</p>
<p>Der langj&#228;hrige Trainer Olaf Seibt hat aufgrund von beruflichen und famili&#228;ren Gr&#252;nden seine achtj&#228;hrige Amtszeit bei der SG Wasserball Dresden beendet. Seibts junges Vatergl&#252;ck und der zeitintensive Abschluss des Studiums zwangen ihn zur Aufgabe seines Postens. Die SG stand damit zu Saisonbeginn ohne Coach da. Doch schon zum Pokalspiel vor drei Wochen gegen Braunschweig stand ein neues, wenn auch bekanntes Gesicht am Beckenrand: Tino Ressel. Bis zuletzt noch als Spieler f&#252;r die SG aktiv wechselt Tino nun auf die Trainerbank und versucht seine zwanzigj&#228;hrige Erfahrung im Wasserballsport einzubringen. Auch wenn damit ein Leistungstr&#228;ger im Wasser verloren geht, ist damit f&#252;r Kontinuit&#228;t auf der Trainerbank gesorgt.</p>
<p>Wir stellten anl&#228;sslich dieser Ver&#228;nderungen f&#252;nf Fragen an den neuen Trainer:<span id="more-308"></span></p>
<p><strong>1) Erl&#228;utere doch bitte mal kurz wie es so pl&#246;tzlich zu diesem Trainerwechsel kam?</strong></p>
<p>Unser bisheriger Trainer Olaf hat sein Amt aus famili&#228;ren und beruflichen Gr&#252;nden einfach nicht mehr ausf&#252;hren k&#246;nnen. Und um die positive Entwicklung des letzten Jahres fortzuf&#252;hren, habe ich mich bereit erkl&#228;rt, den Job zu machen. Wir haben nat&#252;rlich innerhalb der Mannschaft dar&#252;ber diskutiert, auch &#252;ber die Option mit mir als Spielertrainer. Ich halte das aber f&#252;r schwierig. Ich habe in G&#246;rlitz bereits ein Jahr als Spielertrainer durchgemacht und die Erfahrung war nicht immer positiv. Es fehlt einfach der Blick von drau&#223;en. Au&#223;erdem wird man als Trainer angreifbar, wenn man im Spiel mal einen Fehler macht.</p>
<p><strong>2) Du hast schon letztes Jahr eng mit Olaf zusammengearbeitet und das Training mitgestaltet. Wird es trotzdem andere Schwerpunkte geben? Welche Akzente wirst du im Training setzen?</strong></p>
<p>Ich denke wir werden viel im individual-taktischen Bereich arbeiten. Jeder muss versuchen seine eigenen St&#228;rken auszubauen und auf seiner Position einzubringen. Wir werden nat&#252;rlich auch die einge&#252;bten taktischen Sachen des letzten Jahres weiterf&#252;hren. Aber um die einzelnen Spieler zu verbessern, m&#252;ssen wir das individuelle k&#246;rperbetonte Spiel st&#228;rken. Deshalb wird die Kraftausdauerkomponente in den Vordergrund r&#252;cken. Man muss einfach auch mal im entscheidenden Moment richtig zupacken k&#246;nnen.</p>
<p><strong>3) Wie ist dein pers&#246;nlicher Werdegang im Wasserball? Was sind deine bisherigen Erfahrungen im Trainerbereich?</strong></p>
<p>Ich habe 1989 in der G&#246;rlitzer Jugend angefangen, drei Jahre sp&#228;ter war ich bei den M&#228;nnern. Ab 1995 spielten wir dann in der damaligen Regionalliga Ost [entspricht der heutigen 2. Wasserballliga Ost]. 1998 habe ich die G&#246;rlitzer Jugend &#252;bernommen und bis 2005 auch einige Erfolge erzielt. So haben wir die ostdeutsche Meisterschaft gewonnen und an den deutschen Titelk&#228;mpfen teilgenommen. Von 2001 bis 2008 war ich dann Landestrainer. Prinzipiell sehe ich mich auch eher als Jugendtrainer.</p>
<p><strong>4) Nachdem dein Vorg&#228;nger eine betr&#228;chtliche, mehrj&#228;hrige Amtszeit beendet hat, stellt sich auch die Frage an dich: Wie lange wirst du nun Trainer bei der SG sein?</strong></p>
<p>Das h&#228;ngt nat&#252;rlich von vielen beruflichen und famili&#228;ren Dingen ab. Momentan habe ich einen Job in Dresden und werde diesen auch f&#252;r eine absehbare Zeit behalten. Ich denke, wir als Mannschaft werden nach der Saison eventuelle Alternativen bedenken und dann zusammen entscheiden.</p>
<p><strong>5) Und zum Schluss: In einer Woche startet die neue Saison. Wie sch&#228;tzt du das Potential der Mannschaft und was ist das Ziel?</strong></p>
<p>Es wird eine schwierige Saison. Wir hatten letztes Jahr mit Platz f&#252;nf ein sehr gutes Ergebnis, aber es d&#252;rfte schwer werden, dieses zu best&#228;tigen. Wir werden wahrscheinlich Anfang n&#228;chsten Jahres, also mitten in der Saison einige Leistungstr&#228;ger aus beruflichen Gr&#252;nden verlieren. Neuzug&#228;nge wie noch im letzten Jahr haben wir keine. Trotzdem haben wir einige gute Spieler und die richtige Einstellung im Training. Die Mannschaft scheint bereit zu sein, etwas f&#252;r den Erfolg zu tun. Ich denke, Platz f&#252;nf sollte unser Ziel sein.</p>
<p>Das Interview f&#252;hrte Jan Weinreich.</p>
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