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	<title>interview &#8211; Abteilung Wasserball des SWV TuR Dresden</title>
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	<description>Offizielle Website der Abteilung Wasserball des SWV TuR Dresden</description>
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		<title>International Friendly: Dresden empfängt Salzburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2015 17:50:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
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					<description><![CDATA[Zur besten Anwurfzeit am Samstagabend (18.04.2015) um 19 Uhr empfängt die SG Wasserball Dresden den österreichischen Titelaspiranten Paris Lodron Salzburg zu einem nicht alltäglichen Freundschaftsspiel in der Schwimmhalle am Freiberger Platz. Die „Kampfmannschaft“ der Salzburger tritt im Rahmen ihrer kleinen „Europatournee“ vorher bereits zweimal in Prag und am Sonntag in Nürnberg an. Wir sprachen anlässlich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zur besten Anwurfzeit am Samstagabend (18.04.2015) um 19 Uhr empfängt die SG Wasserball Dresden den österreichischen Titelaspiranten Paris Lodron Salzburg zu einem nicht alltäglichen Freundschaftsspiel in der Schwimmhalle am Freiberger Platz. Die „Kampfmannschaft“ der Salzburger tritt im Rahmen ihrer kleinen „Europatournee“ vorher bereits zweimal in Prag und am Sonntag in Nürnberg an. Wir sprachen anlässlich dieses Highlights mit dem langjährigen sportlichen Leiter der Salzburger, Gerhard Kreil:</p>
<p><strong>Vorab ein paar Worte zu dir, Gerhard: Du warst natürlich selbst aktiver Wasserballer und das sogar auf einem höheren, internationalen Level. Was war deine Position, was sind deine größten sportlichen Erfolge und schönsten Erinnerungen an deine aktive Zeit?</strong></p>
<p>Meine Position war immer Tormann, 16 Jahre beim ASV Wien, in dieser Zeit auch Nationaltormann von Österreich, mit dabei bei der EM in Barcelona 1970. Dann 8 Jahre Spielertrainer SC Delphin Salzburg, unserem Vorgängerverein. Dann 4 Jahre bei Innsbruck (zweimal im Europacup) und anschließend beim jetzigen Verein PL Salzburg, bei dem ich ein Gründungsmitglied bin. Mit 48 Jahren durfte ich noch als Tormann beim erfolgreichen Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Bundesliga helfen, gemeinsam mit unserem jetzigen Trainer Christian Stickler – damals 16 Jahre! Christian spielte mittlerweile unzählige Male im österreichischen Nationalteam und wird bald 43 Jahre. Mit der Nationalmannschaft haben wir leider die Olympiaqualifikation für Mexico 1968 um ein Tor verpasst. Wir haben damals übrigens letztmalig mit den alten Lederbällen gespielt. Einmal haben wir auch gegen die DDR gespielt, ich glaube in der „Schwimmoper“ Wuppertal.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.wasserball-dresden.de/wp-content/uploads/2015/04/wasserball-team-oesterreich-em-1970.jpg" alt="wasserball-team-oesterreich-em-1970"  width="100%" /><br />
<small>Österreichisches Wasserball-Team der EM 1970 mit Gerhard Kreil (Mitte oben, dunkle Kappe).</small></p>
<p><strong>Welche Rolle nimmst du jetzt im Verein ein?</strong></p>
<p>Ich war 26 Jahre sportlicher Leiter. Seit einem Jahr jetzt Stellvertreter des neuen sportlichen Leiters Patrick Schütz, der auch noch aktiv als Center-Verteidiger mitspielt. Leider sind wir beide in Dresden nicht dabei. Patrick aus beruflichen Gründen und für mich ist die Reise etwas zu anstrengend.</p>
<p><strong>Nun zum anstehenden Match: eurer Internetauftritt oder viel mehr die dort beschriebenen Trainingslager in Ungarn machen einen sportlich engagierten Eindruck – müssen wir also mit einer hohen Niederlage rechnen? ;-)</strong></p>
<p>Ihr müsst niemals mit einer hohen Niederlage rechnen! Wir kommen nicht nach Dresden, um einen Kantersieg zu feiern, sondern um unserem jungen Team Spielpraxis zu geben. Außerdem fehlt unser Tormann Salkan Samardzic – mit Abstand unser Bester und auch Nationaltormann. Bei den drei letzten Turnieren Österreichs wurde er jeweils zum besten Torhüter gekürt. Wir kommen mit dem Juniorentorwart. Zudem fehlen aus diversen Gründen drei weitere Schlüsselspieler.</p>
<p><strong>Neben dem Spiel hier in Dresden seid ihr vorher in Prag (gegen Slavia und Stepp Prag) und am Sonntag noch in Nürnberg – was ist der Gedanke hinter dieser kleinen Europatournee?</strong></p>
<p>Der Gedanke mit den beiden Spielen in Prag sowie Dresden und Nürnberg ist, die spielfreie Pause der Bundesliga zu nützen und uns auf das Halbfinale gegen Wien – wo es dann später um den Meistertitel geht – vorzubereiten.</p>
<p><strong>In der Meisterschaft stehen für euch also die entscheidenden Spiele an: Wie ist der zeitliche Fahrplan?</strong></p>
<p>Wir beginnen am Samstag, 2. Mai 2015 bei uns in Salzburg mit dem „Best of Three“ zum Einzug ins Finale um den österreichischen Meistertitel. Drei weitere Termine sind der 9. Mai 2015 in Wien und bei Bedarf der 16. Mai 2015 wieder in Salzburg. Wenn wir gewinnen stehen wir im Finale gegen den WBC Tirol oder den WBV Graz.</p>
<p><strong>Ok, dazu wünschen wir euch natürlich viel Erfolg! Eine letzte Frage zum Abschluss: Wie ist die allgemeine Situation im österreichischen Wasserball? Wie sieht es international aus (Nationalmannschaft und Clubs)?</strong></p>
<p>Tja, bei uns ist zum Beispiel immer freier Eintritt. Der Rekord steht bei 100 Zuschauern, meist sind etwa 50 Personen da. Mit Sponsoren ist es mehr als schwierig und Halbprofis oder Vollprofis gibt es nicht. Für Tirol und Graz gibt es einzelne Spieler, die nur zum Match kommen. Slowaken, Slowenen, Ungarn, die dann dafür Geld erhalten. Trainingstechnisch ist es bei uns ganz gut, dreimal die Woche je zwei Stunden. Unsere Nationalmannschaft war zuletzt bei einem kleineren <a href="http://viertelpause.com/2015/03/23/eu-nations-cup-in-odense/">Turnier in Dänemark</a>. Vier Salzburger waren dabei. Drei davon kommen auch nach Dresden: Sebastian Donis (19), Filip Kisic (18), und Ferry Makray (23). Auf die Jungs würde ich besonders aufpassen. ;)</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.wasserball-dresden.de/wp-content/uploads/2015/04/paris-lodron-salzburg.jpg" alt="Wasserball Team von Paris Lodron Salzburg"  width="100%" /></p>
<p><strong>18.04.2015, 19:00 Uhr<br />
SG Wasserball Dresden – Paris Lodron Salzburg</strong><br />
<a href="https://www.facebook.com/events/1550504538548605/" target="_blank">Jetzt hier auf Facebook deine Teilnahme zusagen</a>!</p>
<p><strong>Schwimmhalle Freiberger Platz<br />
Eintritt frei!</strong></p>
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		<title>Wasserball in Prag &#8211; Interview mit Stepp-Vereinssekretärin Barbora Prochazkova</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 08:35:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[OWP]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Vorfeld des am Sonntag stattfindenden Pokalspiels (20.03.2011, 11 Uhr) gegen Stepp Praha hat Jan Weinreich mit der Vereinssekretärin und aktiven Wasserballerin Barbora Prochazkova ein lesenswertes Interview geführt. Vorab soll erstmal gesagt werden, dass es mal schön ist gegen einen unbekannten und dazu noch internationalen Gegner zu spielen. Erzähl doch mal wie es dazu kam, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://www.wasserball-dresden.de/wp-content/uploads/2011/03/barbora-prochazkova-242x342.jpg" alt="Vereinssekretärin und aktive Wasserballerin in Prag: Barbora Prochazkova" width="150" class="alignright" /> <em>Im Vorfeld des am Sonntag stattfindenden Pokalspiels (20.03.2011, 11 Uhr) gegen Stepp Praha hat Jan Weinreich mit der Vereinssekretärin und aktiven Wasserballerin Barbora Prochazkova ein lesenswertes Interview geführt.</em></p>
<p><b>Vorab soll erstmal gesagt werden, dass es mal schön ist gegen einen unbekannten und dazu noch internationalen Gegner zu spielen. Erzähl doch mal wie es dazu kam, dass ihr als tschechisches Team im Ostdeutschen Pokal mitspielt – ihr wolltet sogar auch in der Liga mitspielen, oder?</b></p>
<p>Auch wir freuen uns über jedes Spiel gegen einen unbekannten Gegner, besonders gegen die SG Wasserball Dresden. Dresden und Prag liegen nicht weit voneinander und wir sind froh, dass wir auf diese Weise diese wunderschönen Städte verbinden können. <a href="http://www.stepp.cz/">Stepp Prag</a> ist der mehrfache Vizemeister der Tschechischen Republik und Sieger des Tschechischen Pokals 2009. Wir waren auch Teilnehmer am LEN-Pokal im Jahr 2007. Wir sind aber im Streit mit dem Tschechischen Wasserballverband (es geht um die erlaubte Zahl der Auslandsspieler in unserer Mannschaft) und diese Tatsache führte zu unserer Entscheidung, freiwillig von der 1. in die 2. Liga zu gehen und uns eher auf Wettkämpfe im Ausland zu konzentrieren. Diese Möglichkeit haben wir als die Beste in der momentanen Situation empfunden. So haben wir die Möglichkeit gegen viele neue, interessante Gegner zu spielen. Stepp Prag spielte im Herbst 2010 eine Reihe von Freundschaftsspielen, z. B. mit den Bundesligamannschaften SV Weiden 1921 und SV Würzburg 05 und mit Mannschaften aus der Slowakei, Ungarn und Österreich. Gleichzeitig haben wir die Erlaubnis erworben, in dieser Saison am Ostdeutschen Pokal teilzunehmen. Wir bedanken uns bei der LGO-Leitung und Mannschaften für diese Möglichkeit!</p>
<p><a href="https://www.wasserball-dresden.de/wp-content/uploads/2011/03/stepp-praha-trainer-tomas-ruzicka.jpg"><img decoding="async" src="https://www.wasserball-dresden.de/wp-content/uploads/2011/03/stepp-praha-trainer-tomas-ruzicka-468x310.jpg" alt="Trainer von Stepp Praha: Tomas Ruzicka" width="432" /></a><br />
<small>Der Trainer von Stepp Praha: Tomas Ruzicka</small></p>
<p><b>Eure Ergebnisse im Pokal und in den Turnieren letzten Herbst zeigen, dass ihr auch in der DWL gut mitspielen könntet – wäre das ein Ziel für euch?</b></p>
<p>Danke für das Kompliment! Es freut uns, dass unsere Ergebnisse vermerkt wurden. Die Teilnahme an der deutschen Liga wäre für uns eine Ehre und auch eine große Herausforderung. Selbstverständlich muss man bei der Teilnahme an der Liga auch die Kosten bedenken, weil die Entfernungen zwischen einzelnen Mannschaften ja ziemlich groß sind. Auf jeden Fall möchten wir die DWL-Leitung ansprechen, um uns über die Möglichkeiten einer formellen Teilnahme an einem der Wettbewerbe in der nächsten Saison zu informieren. Wir würden uns auch über eine Teilnahme am Deutschen Pokal sehr freuen.</p>
<p><b>Erzähl doch gleich mal was über eure Mannschaft – wo liegen eure Stärken, was sind Schwächen, wie oft habt ihr Training? Habt ihr auch Nationalspieler in eurem Team?</b></p>
<p>Unsere Mannschaft zieht Nutzen aus der Qualität der Spieler, die Auslandserfahrungen haben. Es geht um Sportler, die in Staaten mit einer starken Wasserballtradition, wie z. B. die Slowakei, Kroatien oder Italien, Wasserball gelernt hatten. Gleichzeitig haben wir aber auch einige sehr talentierte tschechische Spieler. Wir trainieren viermal pro Woche, haben auch eine gute Fitness-Vorbereitung, was ich für unsere Stärke halte. Wir haben auch sehr gute Torhüter. Im Prinzip haben wir alle Positionen gut besetzt, wenn nicht gerade einige Spieler wegen beruflicher Verpflichtungen fehlen. Manchmal fehlen uns allerdings die Spiele gegen stärkere Gegner, weil die Konkurrenz in der Tschechischen Republik für uns relativ schwach ist. Wir haben vier Nationalspieler.</p>
<p><a href="https://www.wasserball-dresden.de/wp-content/uploads/2011/03/stepp-praha-teams.jpg"><img decoding="async" src="https://www.wasserball-dresden.de/wp-content/uploads/2011/03/stepp-praha-teams-468x312.jpg" alt="stepp-praha-teams" width="432"  /></a><br />
<small>Männer- und Jugendteams von Stepp Praha</small></p>
<p><b>Stepp Prag scheint ein reiner Wasserballverein zu sein. Wie viele Mitglieder und Mannschaften habt ihr? Wie läuft es für euch in der Liga?</b></p>
<p>Ja, Stepp Prag ist ein reiner Wasserballverein. Wir haben zwei Herrenmannschaften (außer der A-Mannschaft auch eine Veteranenmannschaft) und zwei Damenmannschaften, die in der 1. Liga spielen. Übrigens haben beide unserer Damenmannschaften im Herbst Freundschaftsspiele gegen die Damenmannschaft des SC Chemnitz von 1892 gespielt. Unsere A-Mannschaft nimmt jetzt in der 2. Liga, die wir aus oben genannten Gründen spielen, den ersten Platz ein. Unsere Erfolge habe ich in der ersten Frage schon aufgezählt.</p>
<p><b>Tschechien gilt ja nicht gerade als Wasserball-Land. Vielleicht kannst du uns etwas über die Situation im tschechischen Wasserball erzählen: Wie viele Ligen gibt es? Spielt ihr vor Zuschauern und gibt es Interesse der Medien? Wie sieht es mit Sponsoren aus?</b></p>
<p>Ja, in Tschechien ist Wasserball ein kleiner Amateursport. Alle treiben diesen Sport neben der Arbeit oder dem Studium. Andererseits haben wir viele Auslandsspieler, vor allem Slowaken, die wegen der Arbeit nach Prag umgezogen sind und unsere Mannschaft gestärkt haben. Es geht um sehr gute Spieler, manchmal auch ehemalige Nationalspieler der Slowakei in den Juniorkategorien. Momentan haben wir auch zwei Spieler aus Italien und einen aus Japan. In Tschechien spielt man die 1. und die 2. Liga, mit jeweils sechs Mannschaften. Es gibt relativ wenig Zuschauer, etwa 50 Personen pro Spiel, bei Finalspielen können es auch 100-200 sein. Das Finale beim Februarturnier in Prag, in dem Stepp Prag und die erste Mannschaft der ungarischen 2. Liga YBL Budapest gespielt haben, hat sogar das tschechische Fernsehsportprogramm Nova Sport aufgenommen. Sonst widmen die tschechischen Medien diesem kleinen Sport keine große Aufmerksamkeit. Mit Sponsoren ist es auch problematisch, in Bezug auf die kleine Bedeutung von Wasserball in der Gesellschaft. Es handelt sich eher um kleine Sponsoren, die persönliche Beziehungen zum Wasserball haben.</p>
<p><a href="https://www.wasserball-dresden.de/wp-content/uploads/2011/03/stepp-praha-plakat.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.wasserball-dresden.de/wp-content/uploads/2011/03/stepp-praha-plakat.jpg" alt="Plakat: SGW Dresden - Stepp Praha" width="432" height="611" /></a></p>
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		<title>Dresdner Wasserballerin spielte in Juniorennationalmannschaft</title>
		<link>https://www.wasserball-dresden.de/dresdner-wasserballerin-spielte-in-juniorennationalmannschaft-534</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 21:55:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[damen]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
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					<description><![CDATA[Bevor wir uns am kommenden Woche mit dem Pokalspiel gegen Solingen in die neue Saison stürzen, blicken wir nochmal zurück auf einen Fakt, der leider etwas untergegangen war. Denn wie weit man es als Dresdner Wasserballerin schon in jungen Jahren bringen kann, erlebte die 17-jährige Luzie Meißner diesen Sommer. Bis ins 1600 Kilometer entfernte ukrainische [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://www.wasserball-dresden.de/wp-content/uploads/2010/10/luzie-meissner2.jpg" alt="Luzie Meißner" width="150" height="150" class="alignright" /> Bevor wir uns am kommenden Woche mit dem <a href="https://www.wasserball-dresden.de/heimspiel-im-turbo-cup-2011-gegen-die-wasserballer-des-sc-solingen-527">Pokalspiel gegen Solingen</a> in die neue Saison stürzen, blicken wir nochmal zurück auf einen Fakt, der leider etwas untergegangen war.<br />
Denn wie weit man es als Dresdner Wasserballerin schon in jungen Jahren bringen kann, erlebte die 17-jährige <strong>Luzie Meißner</strong> diesen Sommer. Bis ins 1600 Kilometer entfernte ukrainische Dniprodserschynsk verschlug es die Abiturientin. Bei der Europameisterschaft der U 17 Juniorinnen belegte sie mit ihren Nationalmannschaftskolleginnen den 10. Platz.</p>
<p>Mit der Teilnahme an der Juniorinnen-EM könnte für Luzie ein ähnlicher Weg beginnen wie für ihre, zumindest in Wasserballkreisen prominente Vorgängerin aus Dresden: Theresa Klein. Als langjährige Stammkraft in der deutschen Nationalmannschaft und damit mehrfache WM-Teilnehmerin kehrte die knapp 10 Jahre ältere Theresa erst letztes Jahr von einem zweijährigen Intermezzo aus der griechischen Profiliga zurück in die deutsche Wasserballliga (DWL). Dort könnte es so zum Dresdner Duell kommen, denn auch Luzie spielt seit drei Jahren in der höchsten deutschen Spielklasse.</p>
<p>Wer Luzie allerdings regelmäßig spielen sehen will, muss zu den Spieltagen der DWL nach Chemnitz reisen. Seit nun bereits drei Jahren steigt die Dresdnerin für die Bundesligamannschaft des <a href="http://www.scc1892.de/wasserball">SC Chemnitz</a> ins Becken, weil sich bisher in Dresden leider nicht genügend Damen für den Wasserballsport begeistern.</p>
<h3>Anlässlich der Juniorinnen-EM in der Ukraine stellten wir Luzie ein paar Fragen:</h3>
<p></p>
<p><img decoding="async" src="https://www.wasserball-dresden.de/wp-content/uploads/2010/10/luzie-meissner1.jpg" alt="Luzie Meißner" width="305" height="305" /></p>
<p><strong>Bevor wir über das Sportliche sprechen, so eine EM in der Ukraine ist schon ein Erlebnis, oder?</strong></p>
<p>Ja, auf jeden Fall eine gute Erfahrung für mich! Allein schon deshalb, weil ich das erste mal geflogen bin. Leider haben wir nicht soviel von der Stadt gesehen, ein bisschen aus dem Bus und die Schwimmhallen natürlich. Vieles ist schon noch etwas schäbig, die Duschen und die Umkleiden, auch das Wasser war ziemlich gelblich. Speziell unsere Trainingshalle hatte so schlechtes Wasser, dass ich nach dem Turnier eine Augenentzündung bekam. Aber Spaß hat es trotzdem gemacht. Besonders innerhalb unseres Teams war es immer witzig und nie langweilig.</p>
<p><strong>Rein sportlich betrachtet lief es allerdings nicht ganz so gut.</strong></p>
<p>Das stimmt. Das Ziel war der 8.Platz, der zur Qualifikation für die U17-WM im nächsten Jahr berechtigt. Es war schwierig, da wir einfach zu wenig Zeit hatten uns als Mannschaft zu finden. Wir hatten zwar ein Vorbereitungsturnier in Frankreich und ein Trainingsturnier in England, insgesamt aber nur 9 Monate in denen man sich ja auch nur einmal im Monat zum Lehrgang versammelt. Ich selbst war leider nicht in der Stamm-Sieben, bin aber immer auf mein Viertel Spielzeit gekommen. Auch wenn es für mich nicht zu einem Tor gelangt hat, bin ich mit meiner Leistung zufrieden.</p>
<p><strong>Jetzt bist du ja praktisch bundesligaerfahren und auch international im Einsatz gewesen. Geht es bei dem Damen ähnlich robust zur Sache wie bei den Männern?</strong></p>
<p>Ich weiß natürlich nicht so genau wie es bei dem Männern abgeht, aber bei uns gehört das Zerren am Badeanzug natürlich dazu. Gekratzt wird ziemlich oft, das können Fingernagelkontrollen auch nicht verhindern. Aber Schlagen oder ähnliches gibt es nur selten.</p>
<p><strong>Deine Vorgängerin aus Dresden, Theresa Klein, hat ja nun bereits Erfahrungen in der griechischen Profiliga gesammelt und gehört seit mehreren Jahren zum Stamm der Nationalmannschaft. Was sind deine Ziele im Wasserball?</strong></p>
<p>Ich habe kein konkretes Ziel bis jetzt. Für mich steht jetzt das Abi an, da werde ich das Training eher etwas reduzieren. Für mich ist die berufliche Entwicklung auf jeden Fall wichtiger als eine Karriere im Wasserball.</p>
<p><strong>Habt ihr eigentlich schon einmal, zum Beispiel am Rande eines Bundesligaspiels, ein Wort gewechselt, so von Dresdnerin zu Dresdnerin?</strong></p>
<p>Hm … also ehrlich gesagt kenne ich den Namen gar nicht. Ich weiß auch nicht, ob wir schon mal gegeneinander gespielt haben.</p>
<p><strong>Stichpunkt DWL – du spielst für die Chemnitzer, wohnst aber in Dresden. Wie gestaltet sich da das Training?</strong></p>
<p>Ich versuche jeden Freitag nach Chemnitz zu fahren, manchmal mit dem Zug oder mit meinen Eltern. Außerdem trainiere ich mittwochs hier in Dresden mit unserer B-Jugend. Na ja, außerdem soll ich mir noch ein Fitnessstudio suchen und dort Krafttraining machen. Für C-Kadersportler steht da Geld bereit, der SC Chemnitz würde also die Kosten tragen.</p>
<p><strong>Welche Position spielst du in Chemnitz, wie lange spielst du pro Spiel und was sind deine Stärken und Schwächen?</strong></p>
<p>In Chemnitz gehöre ich zur Stamm-Sieben und spiele vorne rechts. Meine Stärke ist das Schwimmen, also die Schnelligkeit. Und seit dem ich Jugendnationalmannschaft spiele, habe ich mir auch einen guten Spielüberblick angeeignet. Meine Schwächen … unser Trainer Sven Schultz drängt mich immer dazu öfter zu schießen, mehr Mut im Torabschluss zu haben.</p>
<p><strong>Was ist euer Ziel für die DWL-Saison 2010/11?</strong></p>
<p>Nicht so hoch zu verlieren wie letztes Jahr (lacht). Wir wollen unseren vorletzten Platz natürlich verbessern.</p>
<p><strong>Wir haben nun viel über deine aktuelle Situation gesprochen, jetzt mal ein Blick zurück: Wie, wann, warum und bei wem hat alles angefangen?</strong></p>
<p>Erst war ich Schwimmerin beim DSC. Aber schon in der 4.Klasse wurde es mir und meiner Freundin Nancy zu langweilig. Sie hat dann Wasserball vorgeschlagen und wir sind einfach mal hingegangen. Trainer der Jugend war damals der Herr Pflug, trainiert und gespielt haben wir einfach mit den Jungs.</p>
<p><strong>Wann hat sich herauskristallisiert, dass du irgendwann mal Bundesliga- und Jugendnationalspielern sein könntest?</strong></p>
<p>So richtig einen Zeitpunkt gab es da nicht, es hat sich einfach so entwickelt. Irgendwann hat der damalige Chemnitzer Trainer Frank Schindler angefragt. Wir sind dann immer mit Uli Müller freitags nach Chemnitz gefahren. Das begann vielleicht vor vier oder fünf Jahren.</p>
<p><strong>Ende dieses Schuljahres steht für dich das Abitur an. Gibt es schon Pläne für die Zeit danach?</strong></p>
<p>Ja, ich will mit meiner Schulfreundin für 4 Wochen nach Vietnam. Sie ist Vietnamnesin, da sollte man so eine Chance auch mal nutzen. Alles Weitere ist noch offen.</p>
<p><strong>Ist Wasserball dabei ein Kriterium? Du könntest ja zum Beispiel ein Uni in Hannover oder Berlin wählen.</strong></p>
<p>Nee, eher nicht. Für mich rückt dann ganz klar der Beruf, welcher auch immer, in den Vordergrund. Wasserball ist dabei zweitrangig, erst muss Geld verdient werden.</p>
<p><strong>Was hättest du eigentlich hobbymäßig gemacht wenn du keine Wasserballerin geworden wärst?</strong></p>
<p>Ich hätte weiter Gitarre gespielt, aber dafür war dann keine Zeit mehr.</p>
<p><strong>Ok, wir danken für das Interview und wünschen alles Gute!</strong></p>
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		<title>Trainerwechsel bei der SG Wasserball Dresden</title>
		<link>https://www.wasserball-dresden.de/trainerwechsel-bei-der-sg-wasserball-dresden-308</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 23:06:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[2. WLO]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
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					<description><![CDATA[Am kommenden Wochenende beginnt die neue Saison der 2. Wasserball Liga Ost. Die Spieler der SG Wasserball Dresden müssen gleich zum Auftakt auswärts ran. Gegen die Reserven der Berliner Erstligateams Wasserfreunde Spandau 04 und SG Berlin steht dabei ab sofort ein neuer Trainer für die Dresdner am Beckenrand. Der langjährige Trainer Olaf Seibt hat aufgrund [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.wasserball-dresden.de/wp-content/uploads/2009/11/neuer-trainer-der-sg-waba-dd_tino-ressel.jpg" alt="Neuer Trainer der SG Wasserball Dresden: Tino Ressel" width="154" height="195" class="alignleft size-full wp-image-311" />Am kommenden Wochenende beginnt die neue Saison der 2. Wasserball Liga Ost. Die Spieler der SG Wasserball Dresden müssen gleich zum Auftakt auswärts ran. Gegen die Reserven der Berliner Erstligateams Wasserfreunde Spandau 04 und SG Berlin steht dabei ab sofort ein neuer Trainer für die Dresdner am Beckenrand.</p>
<p>Der langjährige Trainer Olaf Seibt hat aufgrund von beruflichen und familiären Gründen seine achtjährige Amtszeit bei der SG Wasserball Dresden beendet. Seibts junges Vaterglück und der zeitintensive Abschluss des Studiums zwangen ihn zur Aufgabe seines Postens. Die SG stand damit zu Saisonbeginn ohne Coach da. Doch schon zum Pokalspiel vor drei Wochen gegen Braunschweig stand ein neues, wenn auch bekanntes Gesicht am Beckenrand: Tino Ressel. Bis zuletzt noch als Spieler für die SG aktiv wechselt Tino nun auf die Trainerbank und versucht seine zwanzigjährige Erfahrung im Wasserballsport einzubringen. Auch wenn damit ein Leistungsträger im Wasser verloren geht, ist damit für Kontinuität auf der Trainerbank gesorgt.</p>
<p>Wir stellten anlässlich dieser Veränderungen fünf Fragen an den neuen Trainer:<span id="more-308"></span></p>
<p><strong>1) Erläutere doch bitte mal kurz wie es so plötzlich zu diesem Trainerwechsel kam?</strong></p>
<p>Unser bisheriger Trainer Olaf hat sein Amt aus familiären und beruflichen Gründen einfach nicht mehr ausführen können. Und um die positive Entwicklung des letzten Jahres fortzuführen, habe ich mich bereit erklärt, den Job zu machen. Wir haben natürlich innerhalb der Mannschaft darüber diskutiert, auch über die Option mit mir als Spielertrainer. Ich halte das aber für schwierig. Ich habe in Görlitz bereits ein Jahr als Spielertrainer durchgemacht und die Erfahrung war nicht immer positiv. Es fehlt einfach der Blick von draußen. Außerdem wird man als Trainer angreifbar, wenn man im Spiel mal einen Fehler macht.</p>
<p><strong>2) Du hast schon letztes Jahr eng mit Olaf zusammengearbeitet und das Training mitgestaltet. Wird es trotzdem andere Schwerpunkte geben? Welche Akzente wirst du im Training setzen?</strong></p>
<p>Ich denke wir werden viel im individual-taktischen Bereich arbeiten. Jeder muss versuchen seine eigenen Stärken auszubauen und auf seiner Position einzubringen. Wir werden natürlich auch die eingeübten taktischen Sachen des letzten Jahres weiterführen. Aber um die einzelnen Spieler zu verbessern, müssen wir das individuelle körperbetonte Spiel stärken. Deshalb wird die Kraftausdauerkomponente in den Vordergrund rücken. Man muss einfach auch mal im entscheidenden Moment richtig zupacken können.</p>
<p><strong>3) Wie ist dein persönlicher Werdegang im Wasserball? Was sind deine bisherigen Erfahrungen im Trainerbereich?</strong></p>
<p>Ich habe 1989 in der Görlitzer Jugend angefangen, drei Jahre später war ich bei den Männern. Ab 1995 spielten wir dann in der damaligen Regionalliga Ost [entspricht der heutigen 2. Wasserballliga Ost]. 1998 habe ich die Görlitzer Jugend übernommen und bis 2005 auch einige Erfolge erzielt. So haben wir die ostdeutsche Meisterschaft gewonnen und an den deutschen Titelkämpfen teilgenommen. Von 2001 bis 2008 war ich dann Landestrainer. Prinzipiell sehe ich mich auch eher als Jugendtrainer.</p>
<p><strong>4) Nachdem dein Vorgänger eine beträchtliche, mehrjährige Amtszeit beendet hat, stellt sich auch die Frage an dich: Wie lange wirst du nun Trainer bei der SG sein?</strong></p>
<p>Das hängt natürlich von vielen beruflichen und familiären Dingen ab. Momentan habe ich einen Job in Dresden und werde diesen auch für eine absehbare Zeit behalten. Ich denke, wir als Mannschaft werden nach der Saison eventuelle Alternativen bedenken und dann zusammen entscheiden.</p>
<p><strong>5) Und zum Schluss: In einer Woche startet die neue Saison. Wie schätzt du das Potential der Mannschaft und was ist das Ziel?</strong></p>
<p>Es wird eine schwierige Saison. Wir hatten letztes Jahr mit Platz fünf ein sehr gutes Ergebnis, aber es dürfte schwer werden, dieses zu bestätigen. Wir werden wahrscheinlich Anfang nächsten Jahres, also mitten in der Saison einige Leistungsträger aus beruflichen Gründen verlieren. Neuzugänge wie noch im letzten Jahr haben wir keine. Trotzdem haben wir einige gute Spieler und die richtige Einstellung im Training. Die Mannschaft scheint bereit zu sein, etwas für den Erfolg zu tun. Ich denke, Platz fünf sollte unser Ziel sein.</p>
<p>Das Interview führte Jan Weinreich.</p>
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